Herzlich willkommen Ev. Kirche/ ehem. Synagoge
Flieden

 

„Die Geschichte, die wir vergessen wollen, wiederholt sich!“

Bischof Dr. Martin Hein

Unterrichtsmaterial

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Der Innenraum der Synagoge

Das Bild zeigt die Ostwand der Synagoge, die heute nicht mehr erhalten ist. Sie wurde für den Anbau des Altarraumes der evangelischen Kirche durchbrochen.

 

Zentral ist der Thoraschrein zu sehen, hinter dem sich der Anbau des „Allerheiligsten“ befand, ein kleiner Anbau von 1m*1,5m. In ihm wurde die heilige Thorarolle gelagert.

 

Oben am Thoraschrein befinden sich wie üblich die beiden Tafeln mit den 10 Geboten.

 

Rechts oben ist die Ecke der Frauenempore zu erkennen, die L-förmig war.

Die Synagoge wird zur Kirche

Der Parochet (=Vorhang vor dem Thoraschrein)

 

Die beiden Buchstaben oben Kaph und Taw stehen für „Kethar Thora“ (=Thora-Krone). Darunter ist der Davidstern zu sehen. Der Text unten ist eine Widmungsinschrift:

 

„Dies ist ein Geschenk des ehrenwerten Pikas Katzmann, Sohn des ehrenwerten Eliesar und seiner Frau Rosalin im Jahre 1897.“

 

Die beiden Tafeln links und rechts zeigen identische Texte. Ähnliche Tafeln gibt es in vielen Synagogen. Sie enthalten die Worte, den die Synagogenbesucher auf die Segnung durch den Vorbeter (4. Mose 6,24–26; auch der Schlusssegen jedes evangelischen Gottesdienstes) antworten: Die beiden Tafeln Die beiden Tafeln links und rechts zeigen identische Texte. Ähnliche Tafeln gibt es in vielen Synagogen. Sie enthalten die Worte, den die Synagogenbesucher auf die Segnung durch den Vorbeter (4. Mose 6,24–26; auch der Schlusssegen jedes evangelischen Gottesdienstes) antworten:

 

Nach dem Willen von Abraham,

 

nach dem Willen von Yizhak,

 

nach dem Willen von Yaakov,

 

sei Frieden für das Volk Israel. 

Herrlicher in der Höhe, wohnend in Kraft,

 

du bist Friede und dein Name ist Friede;

 

möge es dir wohlgefällig sein,

 

Leben und Friede auf uns und das ganze Volk Israel zu legen!