Jüdisches Schulleben
Die jüdische Elementarschule wurde 1878 eröffnet. Das Gebäude war schon seit 1617 in jüdischem Besitz. Lehrer Simon Freudenberger unterrichtete dort von 1893 bis 1928. In den Jahren des ersten Weltkrieges war die jüdische Schule wegen Lehrermangels an die katholische Volksschule angegliedert. Aus dieser Zeit stammt das Gruppenbild mit Pfarrer Franz Winter (hinten Mitte) und den Lehrern (v.r.n.l.) Eugen Werner, Hugo Mohr (Schulleiter) Simon Freundenberger und Karl Heidt.
Das jüdische „Kulturhaus“ mit jüdischer Schule von hinten mit Garten.
In dem Haus befand sich auch die Mique, in der die Gottesdienstbesucher ihre Waschungen vollzogen, bevor sie in die nur wenige Schritte entfernte Synagoge gingen.
Ehem. Jüdische Schule in den 1970ern kurz vor ihrem Abriss.
Zur Verbreiterung der Magdloser Straße wurde das Haus abgerissen. Heute erinnert eine Gedenktafel an den Schulort.





